Briefumschlag mit dem Falzbrett basteln – perfekt für Origamipapier
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Lesezeit 2 min
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Manchmal braucht es keinen gekauften Umschlag. Manchmal reicht ein schönes Papier, ein Falzbrett – und zwei Minuten Zeit.
Genau dafür liebe ich mein Falzbrett. Es macht aus einem quadratischen Blatt im Handumdrehen einen perfekt passenden Umschlag. Und unser Origamipapier ist dafür einfach ideal – es ist schon quadratisch geschnitten und hat genau die richtige Stärke.
Heute zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du Dir Deinen Umschlag selbst falzt – sauber, schnell und mit diesen hübsch gerundeten Ecken am Schluss.
Zeitaufwand: ca. 5 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht
Anlass:. Geburtstag, Hochzeit, Ostern, Weihnachten, und, und, und...
Das Besondere am Falzbrett: Die Tabelle
Auf dem Falzbrett findest Du eine Tabelle.
Und die ist Gold wert. Dort kannst Du ablesen:
• Welche Papiergröße Du brauchst
• Wo Du das Papier am Lineal anlegen musst
• Für welches Umschlagformat das gedacht ist
Das heißt: Kein Rechnen. Kein Probieren. Kein Rätselraten.
Einfach Papiergröße auswählen, Anlegemaß ablesen – und los geht’s.
1. Papier richtig anlegen
Lege Dein Papier an die im Falzbrett angegebene Markierung am Lineal.
Wichtig:
Das Papier muss exakt anliegen – sauber ausgerichtet, nicht schräg.
So stellst Du sicher, dass alle späteren Falze exakt aufeinander treffen.
2. Erste Schräglinie falzen
Nun ziehst Du mit dem Falzbein die diagonale Falzlinie nach unten.
Einmal mit gleichmäßigem Druck durchziehen – fertig. Das ist die Grundlage für alle weiteren Seiten.
3. Drehen, ausrichten, wieder falzen
Jetzt wird es ganz einfach:
• Papier um 90 Grad drehen
• Die eben gefalzte Linie exakt in die Rille legen
• Wieder falzen
Und das Ganze wiederholst Du viermal – bis jede Seite gefalzt ist.
Der Trick:
Die bereits gefalzte Linie muss immer sauber in der Führung liegen. Dann passt später alles perfekt zusammen.
4. Innen-Ecken stanzen
Nun kommen wir zu den Innen-Ecken.
Lege das Papier so in die Stanze, dass das kleine Dreieck aus den beiden Falzlinien exakt in die Markierung passt.
Das ist wichtig – sonst verschiebt sich die Geometrie des Umschlags.
Einmal stanzen – und die innere Ecke ist sauber ausgeschnitten.
Das wiederholst Du an allen vier Seiten.
5. Außen-Ecken abrunden
Zum Schluss werden die äußeren Ecken noch gerundet.
Das gibt dem Umschlag:
• eine weichere Optik
• ein hochwertigeres Finish
• diesen typischen Papeterie-Charakter
Und ehrlich? Genau dieses Detail macht am Ende den Unterschied.
6. Kleben und schließen
Jetzt klappst Du die Seiten nach innen.
Etwas Kleber an die seitlichen Laschen – nicht zu viel. Die untere Seite darüberlegen, andrücken – fertig.
Schon hast Du einen perfekt passenden, quadratischen Umschlag.
Warum ich das für Origamipapier liebe
Unser Origamipapier ist:
• bereits quadratisch geschnitten
• schön leicht
• perfekt für kleine, feine Umschläge
Du musst nichts zuschneiden, kein Maß anpassen. Einfach Blatt nehmen – und falzen.
Schneller geht es wirklich nicht.
Diese Produkte benötigst Du:
Wenn Du mehrere Umschläge brauchst, falze sie am besten in einem Rutsch.
Erst alle Papiere falzen.
Dann alle Innen-Ecken stanzen.
Dann alle Außen-Ecken runden.
So arbeitest Du viel flüssiger – und es geht wirklich „ratzfatz“.