Briefumschlag mit dem Falzbrett basteln – perfekt für Origamipapier
Selbst gefaltet ist schöner.
Manchmal braucht es keinen gekauften Umschlag. Manchmal reicht ein schönes Papier, ein Falzbrett – und zwei Minuten Zeit. Genau dafür liebe ich mein Falzbrett. Es macht aus einem quadratischen Blatt im Handumdrehen einen perfekt passenden Umschlag. Und unser Origamipapier ist dafür einfach ideal – es ist schon quadratisch geschnitten und hat genau die richtige Stärke. Heute zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du Dir Deinen Umschlag selbst falzt – sauber, schnell und mit diesen hübsch gerundeten Ecken am Schluss.
- Zeitaufwand
- ca. 5 Minuten
- Schwierigkeit
- leicht
- Anlass
- Geburtstag, Hochzeit, Ostern, Weihnachten, und, und, und...
Schritt für Schritt
So einfach geht's.
1
Das Besondere am Falzbrett: Die Tabelle
Auf dem Falzbrett findest Du eine Tabelle. Und die ist Gold wert. Dort kannst Du ablesen: • Welche Papiergröße Du brauchst • Wo Du das Papier am Lineal anlegen musst • Für welches Umschlagformat das gedacht ist Das heißt: Kein Rechnen. Kein Probieren. Kein Rätselraten. Einfach Papiergröße auswählen, Anlegemaß ablesen – und los geht's.
2
Papier richtig anlegen
Lege Dein Papier an die im Falzbrett angegebene Markierung am Lineal. Wichtig: Das Papier muss exakt anliegen – sauber ausgerichtet, nicht schräg. So stellst Du sicher, dass alle späteren Falze exakt aufeinander treffen.
3
Erste Schräglinie falzen
Nun ziehst Du mit dem Falzbein die diagonale Falzlinie nach unten. Einmal mit gleichmäßigem Druck durchziehen – fertig. Das ist die Grundlage für alle weiteren Seiten.
4
Drehen, ausrichten, wieder falzen
Jetzt wird es ganz einfach: • Papier um 90 Grad drehen • Die eben gefalzte Linie exakt in die Rille legen • Wieder falzen Und das Ganze wiederholst Du viermal – bis jede Seite gefalzt ist.
5
Innen-Ecken stanzen
Nun kommen wir zu den Innen-Ecken. Lege das Papier so in die Stanze, dass das kleine Dreieck aus den beiden Falzlinien exakt in die Markierung passt. Das ist wichtig – sonst verschiebt sich die Geometrie des Umschlags. Einmal stanzen – und die innere Ecke ist sauber ausgeschnitten. Das wiederholst Du an allen vier Seiten.
6
Außen-Ecken abrunden
Zum Schluss werden die äußeren Ecken noch gerundet. Das gibt dem Umschlag: • eine weichere Optik • ein hochwertigeres Finish • diesen typischen Papeterie-Charakter Und ehrlich? Genau dieses Detail macht am Ende den Unterschied.
7
Kleben und schließen
Jetzt klappst Du die Seiten nach innen. Etwas Kleber an die seitlichen Laschen – nicht zu viel. Die untere Seite darüberlegen, andrücken – fertig. Schon hast Du einen perfekt passenden, quadratischen Umschlag.
Mein Tipp
Wenn Du mehrere Umschläge brauchst, falze sie am besten in einem Rutsch.
Erst alle Papiere falzen.
Dann alle Innen-Ecken stanzen.
Dann alle Außen-Ecken runden.
So arbeitest Du viel flüssiger – und es geht wirklich „ratzfatz“.
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Damit Du gleich loslegen kannst.

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